Syrah Reserve 2018

Syrah Reserve 2018

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(Mittlerweile) Absolut legal.
Lange Zeit war diese höchst anspruchsvolle französische Sorte nicht in Österreich für den Anbau zugelassen. Deswegen kamen die Reben für diesen Syrah höchst illegal (jetzt dürfen wir's ja sagen) Anfang der 90er per Kofferraumimport nach Österreich. Lange Zeit versteckten sich diese Trauben vom Bärnreiser im Ried Bärnreiser.

2004 überredete uns ein Wiener Weinhändler dazu, die beiden Fässer separat zu füllen, der Rest ist Geschichte: maximal 600 Flaschen pro Jahr in Naturweinmanier vinifiziert ergeben einen fleischigen, traditionellen Rhone-Stil, der aber ganz und gar in Carnuntum verwurzelt ist. 





Kostnotiz

Kräftiger Duft nach schwarzen Oliven und dunklen Holunderbeeren, kühle Fruchtstellung, kerniger Körper, griffiges Tannin, großes Reifepotential (+15 Jahre)

Feiner Begleiter zu dunklem Wildgeflügel (Ente, Gans, Fasan), kurz gebratenen Fleischspeisen mit zarter Würzung und BBQ sowie reifen Käsesorten
Optimale Trinktemperatur: 16-18 °C

Vinifikation

Schonende Lese von Hand in 2 Selektionsschritten Anfang Oktober 2018.

Low intervention wine! Vergärung durch natürliche Hefen ohne Zusätze in Holzgärständern bei 30°C durch sanftes Unterstossen des Tresterhutes, Maischestandzeit 24 Tage, anschließend Säureabbau in 50 % neuen und gebrauchten Barriques (2. Befüllung) aus französischer Eiche, Klärung durch natürliche Sedimentation, 22-monatige Reifung bis zur Abfüllung im September 2020.

Daten

15,1 vol% alc.
5,7 g/l Säure
1,5 g/l RZ, trocken

 

Lage

Der Syrah Reserve stammt aus der selben Riede wie der "Ried Bärnreiser 1ÖTW". Einer herausragenden Lage am östlichen Abbruch der Donauschotterterrasse  der  Arbesthaler  Hügelkette  ohne  direkte Waldbegrenzung. Namensgebend ist das mittel-hochdeutsche  ‚Reisern‘,  was  daraufhin  deutet,  dass  auf   dieser  kargen,  schottrigen  und  heißen  Lage  die  natürliche  Vegetation  nur  aus  Gestrüpp  und  Reisig  bestand.  Am  Oberhang  liegt  Quarzkies  –  Feinschotter,  der  stellenweise  auch  die  unterhalb  liegenden,  feinkörnigeren  Miozän-Ablagerungen  (Pannonium)  aus  Ton-Schluff   und  Sand  bedeckt.  Die  Böden  sind  sehr  kalkhaltig  und  unter den Schotter- und Kiesschichten tiefgründig, was den Weinen besondere Komplexität verleiht.